Achtung: Dieser Artikel erschien zuerst am – 11. November 2015 – auf meinem zu dieser Zeitnoch „ichbindani“ genannten Blog mit dem Neuanfang in ein neues Leben.
Seitdem hat sich so ziemlich alles verändert. Viele Dinge, die mir damals noch als kühner Traum in weiter Ferne schienen, sind heutzutage so gut wie erreicht. Alter Beziehungsschmerz ist längst überwunden und wurde mit neuen Gefühlen überdeckt. 
Ich habe die ursprünglichen Artikel von ichbindani noch mal hier auf Freundin.freiheit kopiert, der Anfänge wegen, und um zu zeigen, welch harten Weg man manchmal gehen muss, um Träume zu erreichen. 
Aber genug der langen Rede, los geht’s, viel Spaß! 😉

Glück im Spiel

Umzug in die neue Wg ist geschafft. Komisches Gefühl, viele Dinge gehen noch nicht in meinen Kopf…Neuer Start, neue Stadt, neue Jobs, neuer Beziehungsstatus, neues Zuhause. Alles neu, DIE Gelegenheit gleich mal komplett aufzuräumen und abgetragene Muster gleich mit rauszuschmeißen, die ollen Synapsengänge durchzufegen und mal wieder richtig die Kuh fliegen zu lassen!

Ha! Toll so eine Trennung.

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Leider hat mein Herz anscheinend genau so einen Dickkopf wie ich und weigert sich resistent gegen die Info, dass es anscheinend einfach nicht gepasst hat.

Warum ist das so? Geht es den Menschen allgemein so, dass sie versuchen festzuhalten, wen sie lieben. Ist nicht eigentlich das Wichtigste, diese Person glücklich zu sehen und stolz auf sie zu sein weil man weiß, sie geht ihren Weg? Ob nun zusammen oder ohne Einen. Schließlich stirbt der Partner bei der Trennung nicht, er ist an genau derselben Stelle wie vorher, nur rückt man aus dem gegenseitigen Fokus. Die gemeinsamen schönen Momente werden Erinnerungen und dadurch nicht ungeschehen.

In einer perfekten Welt erkennen vielleicht alle Menschen dass niemand ein Recht darauf hat, für andere zu bestimmen oder sie festzuhalten…sei es in der Gesellschaft allgemein weil man sich für gebildeter hält, mehr Geld hat, seine politischen/religiösen/whatever Ansichten für die Richtigen hält, oder in der Beziehung, weil man glaubt zu wissen was dem anderen gut tut oder einfach nicht will dass er sich in eine andere Richtung entwickelt und sich damit von einem selber entfernen könnte.

Wie jemand einmal gesagt hat, ‚Ich denke nicht drüber nach ob Du nächste Woche nicht mehr da sein könntest, sondern freue mich über jeden Morgen an dem ich sehe, Du bist noch da.‘

Wenn die Person die Richtige ist, muss man sich wohl über die jeweils eigenen Wege keine Gedanken machen, denn sie kreuzen sich auf natürliche Weise.

Ich muss jetzt auf meinen zurück, denn die letzten Monate hab ich auf dem Mittelstreifen einer Autobahn verbracht da ich dachte dies wäre irgendwie die Fusion unserer Wege, dabei ist der Mittelstreifen eine Grasfläche und keine Straße, Abstellplatz für Baumaschinen und Friedhof für überfahrene Kleintiere.

Es ist sehr hart und fühlt sich gerade einsam an. Und schwer zu akzeptieren dass Erwartungen enttäuscht werden, man Grenzen ziehen muss auch wenn sie Kartenhäuser zum Einsturz bringen können, und dass wohl nichts für immer ist.

Ich möchte an die neuen Chancen glauben, die auch dieser weitere Schnitt ermöglicht und daran, dass es irgendwann gut ist.

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