Tag 28, Foncebadon – Molinaseca: Was ich persönlich am Cruz de Ferro abgelegt habe

Heute war ein intensiver Tag.

Es stand der Aufstieg zum höchsten Punkt des gesamten spanischen Camino Frances an, an dem ein Highlight des Weges, das Cruz de Ferro zu finden ist.

Danach der anschließende Abstieg mit grandiosen Ausblicken weit über die galizianische Landschaft… und ich hatte mal wieder super Laufbegleitung: Michael aus Aschaffenburg, den ich am Abend zuvor in Rabanal getroffen hatte :

Wir machten uns heute morgen früh gegen 6 Uhr auf um vor dem Abstieg noch einmal den Sonnenaufgang in den Bergen genießen zu können, sowie um vor der Ankunft der Pilgerscharen am Cruz de Ferro etwas Ruhe zur Einkehr zu haben.

Das Cruz markiert ungefähr den höchsten Punkt des Weges, ist ein Kreuz auf einem langen Holzpfahl und eine wichtige Station für viele Pilger.

Es herrscht der Brauch, dass man etwas von zu Hause mitbringt, oft ein Stein, den man am Kreuz ablegt. Diese buchstäblich abgelegte Last steht symbolisch für etwas, mit dem man abschließen oder von dem man sich lösen möchte… die Motive sind hierbei so vielfältig und individuell wie die Pilger, die den Weg gehen.

Es waren auch Fotos, Briefe, Traueranzeigen, Spielchips, leere Weinflaschen,  Zigarettenpackungen und andere persönliche Dinge unter dem Kreuz zu sehen…